1,5 Milliarden für den Regierungsbezirk Münster
782.000 Euro für moderne Naturwissenschaftsräume an der Sekundarschule Hohe Mark
Münster. Mehr als 1,5 Milliarden Euro Fördermittel aus dem Infrastrukturgesetz fließen in den Regierungsbezirk Münster. Als erste Kommune im Regierungsbezirk Münster profitiert jetzt die Gemeinde Reken von den Fördermitteln aus dem Infrastruktur- und Investitionsprogramm: 782.000 Euro fließen in die Sanierung und innovative Neugestaltung der naturwissenschaftlichen Räume an der Sekundarschule Hohe Mark. Insgesamt stehen der Gemeinde Reken aus dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025 – 2036 rund 7,2 Millionen Euro zur nachhaltigen Weiterentwicklung der örtlichen Infrastruktur zur Verfügung.
Mit den Mitteln werden die Räume für Physik, Chemie und Biologie umfassend modernisiert sowie baulich und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Im Mittelpunkt stehen dabei sichere, zeitgemäße und praxisorientierte Lernumgebungen für einen anschaulichen MINT-Unterricht. Geplant sind unter anderem eine moderne, flexibel nutzbare Ausstattung, variable Raumkonzepte und mobile Medientechnik. Dadurch sollen künftig unterschiedliche Unterrichtsformen, projektorientiertes Arbeiten, Differenzierungsangebote und inklusives Lernen noch besser möglich sein. Die Bauarbeiten beginnen noch in diesem Jahr.
Zum Hintergrund des Infrastrukturgesetzes:
NRW erhält aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes rund 21,1 Milliarden Euro. Davon stehen den Kommunen im Land pauschal zehn Milliarden Euro zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Münster entfallen insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Für die Freigabe der Fördermittel an die Kommunen ist die Bezirksregierung Münster zuständig.
Die Mittel eröffnen Städten, Gemeinden und Kreisen in NRW erhebliche Spielräume für dringend notwendige Investitionen vor Ort. Sie können unter anderem für den Ausbau und die Modernisierung von Schulen und Kitas, die Sanierung öffentlicher Gebäude, Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung sowie für Straßen und digitale Infrastruktur eingesetzt werden.
Auch Investitionen in Sportanlagen, die öffentliche Sicherheit sowie die Krisen- und Katastrophenvorsorge können aus den pauschal bereitgestellten Mitteln finanziert werden. Damit stärkt die Förderung unmittelbar die kommunale Infrastruktur und verbessert die Lebensqualität der Menschen vor Ort.
Bei der Verteilung der pauschalen Investitionsmittel wurden insbesondere die Einwohnerzahl, die Finanzlage und die Gebietsfläche der jeweiligen Kommune berücksichtigt. Die Mittelzuweisung orientiert sich somit an den jeweiligen Verhältnissen vor Ort.