Bezirksregierung
Münster

Zukunftsschulen: Lernen neu denken

Münster. „Jedes Unternehmen orientiert sich an den Kunden. Und Schule muss sich an den Kindern orientieren!“, fordert Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen. Wer diese Forderung ernst nimmt, sieht sich zwangsläufig mit der Frage konfrontiert: Müssen wir das Lernen neu denken?

30.09.2026

Dieser Frage widmete sich die Tagung der Zukunftsschulen NRW bei der Bezirksregierung Münster. Der Einladung, kritisch über das Lernen nachzudenken, sind über 120 Lehrkräfte aller Schulformen des Regierungsbezirks Münster gefolgt.

Matthias Schmied, Leiter der Schulabteilung, würdigte in seinem Grußwort das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Schulen des Netzwerks: „Das diesjährige Motto ‚Lernen neu denken‘ lädt dazu ein, gewohnte Vorstellungen von Schule und Unterricht zu hinterfragen und neue Perspektiven auf das Lernen zu entwickeln.“ Dabei betont er: „Netzwerkarbeit bedeutet: Nicht jede Schule muss das Rad neu erfinden. Was an einer Schule bereits erfolgreich erprobt wurde, kann anderen Schulen wertvolle Impulse geben.“

Das Treffen ermöglichte einen schul- und schulformübergreifenden Austausch im Rahmen von Vorträgen und Workshops.

Als Ergebnis der Regionaltagung konnten verschiedene Schwerpunktziele der Schul- und Unterrichtsentwicklung erarbeitet werden. Zentrale Themen sind unter anderem KI, Change-Management, Demokratiebildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. An diesen Themen wird in den kommenden zwei Jahren in regelmäßigen Aus-tauschtreffen gearbeitet. 

Die Bezirksregierung Münster verfügt derzeit über 30 Zukunftsschulnetzwerke. Weite-re Informationen über das Programm Zukunftsschulen NRW in der Region Münster finden sich auf der folgenden Website: https://www.zukunftsschulen.nrw.de/region-muenster