Bezirksregierung
Münster

Gemeinsames Zeichen gegen Terror und Antisemitismus

Flagge

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Gemeinsames Zeichen gegen Terror und Antisemitismus

Münster. Am 7. Oktober jährt sich zum dritten Mal der Angriff der radikalislamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel. Bei dem größten Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoa wurden rund 1200 Menschen getötet, mehr als 5000 verletzt und 251 als Geiseln in den Gaza-Streifen verschleppt. Erst am 26. Januar 2026, nach mehr als 800 Tagen, kamen die sterblichen Überreste von Ran Gvili, der letzten Geisel in den Händen der palästinensischen Terroristen, zurück nach Israel. 

07.10.2026

Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Münster, der Bezirksregierung Münster, der Universität Münster, der FH Münster und der Kunstakademie Münster

In Erinnerung an die Opfer und als Zeichen der Verbundenheit mit allen Betroffenen setzen Stadt, Bezirksregierung und Universität Münster am heutigen 7. Oktober 2026 die israelische Staatsflagge an Dienstgebäuden in Münster. Der Rat der Stadt Münster wird in seiner heutigen Sitzung eine Schweigeminute einlegen.

Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 steigt die Zahl antisemitisch motivierter Vorfälle und Straftaten auch in Deutschland stark an. „Anfeindungen, Diskriminierung und Ausgrenzung gehören für viele Jüdinnen und Juden mittlerweile zum Alltag.  Dies dürfen wir nicht hinnehmen. Der Schutz jüdischen Lebens darf auch hier in Münster kein Lippenbekenntnis sein - dies müssen wir mit allen Mitteln des Rechtsstaats durchsetzen“, betonen Oberbürgermeister Tilman Fuchs, Regierungspräsident Andreas Bothe, Universitätsrektorin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann und Kunstakademie-Rektorin Prof. Dr. Nina Gerlach. „Wir müssen dem zunehmenden Antisemitismus wie jeder gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit immer und überall ohne Wenn und Aber entgegentreten. Wir stehen unverrückbar an der Seite der Jüdinnen und Juden in unserem Land. Für uns gilt: Nie wieder ist jetzt.“